Zusammensetzung Bienenhonig 

Die meisten Honige schmecken zu allererst süß – das ist auch der Grund, warum Honig aus der Zeidlerei für lange Zeit das hauptsächliche Süßungsmittel war. Rohrzucker war in Deutschland selten und teuer. Erst die massenhafte industrielle Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben verbilligte Weisszucker ab etwa 1850 derart, dass es Honig und andere natürliche Süßstoffe verdrängte. Im Gegensatz zu Weisszucker, dass zu etwa 99,7% Sacharose besteht, enthält Honig unterschiedliche Zuckerarten, Enzyme, Pollen und Mineralien. Diese Kombination macht Honig – neben seinem leckern natürlichen Geschmack- als gesünderes Lebensmittel so interessant.

Jeder Honig ist anderes – je nach Verteilung der verschiedenen Zuckerarten ist er mal mehr, mal weniger flüssig, kristalliert mal sehr fein, mal grob und manchmal gar nicht aus. Je nach Haupttracht – also den beflogenen Blüten oder dem Honigtau – sind die Anteile an den verschiedenen Zuckerarten, Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren und Pollen sehr unterschiedlich.

Grundsätzlich besteht Honig aus ca. 27-44% Fruchtzucker, 22-41% Traubenzucker und einem Anteil von 15-max. 21% Wasser – eine Ausnahme bildet der Heidehonig, hier sind bis zu 23% Wasseranteil zulässig. Einige Honigsorten weichen aber auch stark von diesen Werten ab, so finden sich in sortenreinem Rapshonig etwa 60% Fruchtzucker und 40% Traubenzucker. Weiterhin findet man in unterschiedlichen Zusammensetzungen Saccharose, Maltose, Melezitose, Di- und Oligosaccharide, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe.

Weitere und detailliertere Inhaltsangaben finden sich auch in der Wikipedia: Honig Zusammensetzung

Mehr zum Thema Honig finden Sie auch auf unserer Seite: Bienen-Honig

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