Das Insektizid Biscaya darf nicht mehr in die Rapsblüte gesprüht werden

Blühender Senf im Dezember 2015

Wie TopAgrar online meldet, dürfen Landwirte das Insektizid Biscaya, mit dem Wirkstoff Thiacloprid, das zu den Neonikotoiden gehört, im Raps nicht mehr gegen die Kohlschotenmücke einsetzen, da das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die bisherige Zulassung mit sofortiger Wirkung ruhen lässt. Auch gegen Rapsglanzkäfer und andere beißende Insekten im Raps, darf das Mittel nur noch eingesetzt werden, bis erste Blütenblätter sichtbar, aber noch geschlossen sind. Somit ist der Einsatz direkt in der Blüte nicht mehr zulässig.

Das bedeutet leider nicht, das damit dass Mittel automatisch verboten wäre. TopAgrar schreibt: „In ihrer aktuellen Bewertung vom 01.03.2016 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die gesundheitliche Unbedenklichkeit … wiederum bestätigt … Eine abschließende Entscheidung der EU-Kommission steht dazu noch aus … Alle anderen Anwendungen von Biscaya sind hiervon nicht betroffen.“

Hier geht es zum zitierten Artikel: Vorsicht: Einsatz des Insektizids Biscaya eingeschränkt

Auch auf proplanta wird von den Änderungen berichtet: Biscaya und Calypso: Aktuelle Änderungen der Zulassungen

Bienen-Fotos

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