Impfung gegen Faulbrut möglich?

Honigbienen im September
Bienen im September

In einem interessanten Artikel auf den Seiten vom Deutschlandfunk werden Forschungsergebnisse diskutiert, die Hoffnung machen. Forschern in Helsiniki ist es gelungen den Bienen eine Art „Impfstoff“ zu verabreichen, mit der die Nachkommen Resistenzen ausbilden, bzw. Wege gegen eine mögliche Erkrankung finden. Hierzu werden den Bienen abgetötete Keime – bspw. der Amerikanischen Faulbrut – verabreicht, die über die Ammenbienen in die Königin und von dort in die Stifte/Eier gelangen. So haben die Bienen die Möglichkeit sich während ihrer Entwicklung vom Ei, über die Larve und Puppe, hin zum schlüpfenden Insekt, auf diese Krankheiten vorzubereiten …. ganz ähnlich den Impfungen beim Menschen. Leider hilft die „Impfung“ nicht so lange, wie Impfungen beim Menschen. Die Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass ein Impfstoff der über ein Jahr wirkt gefunden werden kann. Laut dem Artikel sind die Universitäten dabei die Lösung zu patentieren. Vielleicht besteht damit Hoffnung, dem Imker ein Mittel an die Hand zu geben, dass auf natürliche und gesunde Weise, Krankheiten der Bienen verhindert und somit Erkrankungen wie die Faulbrut – welche die amtstierärztlich angeordnete Vernichtung ganzer Bienenvölker bedeutet – ihren Schrecken verlieren.

Hier geht es zum Artikel: Impfung für Bienen

Bienen-Fotos

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